Endlich wieder nach draußen…

Schönster Sonnenschein bei uns im Sektor – wir tun das Gleiche wie viele andere auch: Klettersachen einpacken und machen uns auf: zum Fels, in die Sonne, in die Natur, Klettern „outdoor“!

Immer wieder gibt es leider neue Nachrichten von Kletter- und Bouldergebieten, die aufgrund rücksichtsloser Vollidioten geschlossen werden oder werden sollen. Es geht dabei seltener um umgeknickte Gänseblümchen als um massive Verschmutzung der Gebiete und die Belästigung der Anwohner.

damit uns die Felsen erhalten bleiben.....

damit uns die Felsen erhalten bleiben.....

Es sind nicht die Kletterer, die ich kenne, die sich auf diese Art und Weise verhalten. Es sind oftmals vielmehr andere Besucher der Gebiete, die anscheinend der Meinung sind, der Wald reinigt sich von selbst. Doch diese Besucher sind nach erfolgter Zerstörung nicht mehr auffindbar. Was bleibt, ist der Kletterer! Und der ist dann schuld!

Wir wollen „unsere“ Klettergebiete behalten und erhalten und sollten uns dafür dementsprechend verhalten!

Tu nicht, was andere tun mit der Begründung „die anderen tun es ja auch“!

Sei Dir Deiner Verantwortung gegenüber der Natur bewusst!
Felsen und Landschaft bieten Lebensraum für unterschiedlichste Pflanzen und Tiere!
Rücksicht auf Tiere nehmen! Brüten Vögel in der Kletterroute oder dem Boulder, den Du Dir ausgesucht hast, dann geh weiter zur nächsten Tour.
Keine Pflanzen zertreten! Bleib möglichst auf den gekennzeichneten Wegen und Pfaden.
Felssperrzeiten beachten! Infos dazu gibt es auf Gebiets- oder DAV-Seiten im Internet oder in entsprechenden Kletter- und Boulderführern.
Müll mit zurück nehmen. Selbst Taschentücher, Zigarettenkippen (pfui) Bananenschalen oder andere Essensreste brauchen „Ewigkeiten“ bis sie verrotten (wenn sie verrotten). Außerdem sieht der Müll im Wald besch… aus!
Wenig oder kein Chalk benutzen. Nimm Dir nach dem Bouldern die Zeit den Chalk so weit wie möglich vom Fels zu entfernen – Du hast Deine Bürste doch sowieso dabei.
Die Bildung von Fahrgemeinschaften auf dem Weg zum Fels spart Sprit, Dein Geld und belastet die Umwelt weniger durch die Abgase.

Rücksicht auf Anwohner und andere Besucher des Gebiets nehmen.
Lautes Schreien, Fluchen und Fitnessstudio-artiges Stöhnen stört so ziemlich jeden im Wald. Auch Musik aus Stereo-Anlage oder Handy etc. ist hier nicht angesagt.
Das Zuparken von Zufahrten zu Bauernhöfen oder Ackern macht Keinen bei den Anwohnern beliebt. Das Parken auf Forstwegen ist übrigens verboten.

Genieße die Sonne auf der Haut, den frischen Wind in Deinem Haar, den Fels unter Deiner Haut und die Freude, wenn Du Deine Route geschafft hast :)

Category: Klettern, Tipps

Comments (2)

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  1. Chris says:

    Schon doof, dass die Leute nicht auf ihren eigenen Müll achten. Vor allem bei solchen Stellen, wo es keinen Straßenreinigungsdienst gibt.

  2. Leider muss man das jedes Jahr aufs neue predigen. Ich war am WE auch am Fels und habe den Müll anderer hinterher mitgenommen. Dabei ist es doch ganz einfach. Was du mitbrings nimmst du auch wieder mit.

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